Schlaf wird überbewertet. Es ist als fließen die Worte aus meinen Poren. Ich schreibe unablässlich.
Zittere. Aber Müdigkeit spüre ich nicht. Wie in einem Rausch fliegen meine Finger über die Tasten- Bilden Worte. Sätze. Übermitteln Gefühle von denen ich zur Zeit nur träumen kann.
Bonnie und Clyde Gefühle.
Drops of Jupiter and now that she is back in the atmosphere.
So in diese Richtung etwa. Weit weg von der richtigen Welt. Romantisch verklärte Gedanken, die der Erkenntnis folgen, dass das "you" in I will wait von Mumford and Sons jeden da draußen betreffen könnte. Da sind so viele Dinge, die ich nicht nur sehen sondern spüren will. Ich will sie erfahren, ihnen nah sein und alles aufsaugen wie ein Schwamm. Ich will großes tun. Schreiben. Etwas hinterlassen. Glück erfahren. Leben sammeln. Ich will das Salz auf deiner Haut schmecken.
In langen warmen Nächten das Gras unter mir aber genauso die Sterne über mir spüren. Ich will fühlen, dass ich nichts bin im Vergleich zu allem. Festgebissen im Leben und ich lasse nicht los. Nein, ich lasse nicht los. Ich will es. So und nicht anders. Jedes Gefühl auf diese Art spüren. Intensiv. Ich will himmelhoch jauchzen und ich will zu tode betrübt sein. Die Monotonie des belanglosen Seins überwinden. Leidenschaft fühlen. Intensität.
We are fucking from the heart.
Das ist es.
Und die Sternen lügen uns an.
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