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Hello again

Gefühlsachterbahn - in einem Moment vollkommen zufrieden, im nächsten spüre ich sie wieder diese sonderbare unbändige Trauer, die völlig aus dem nichts kommt und geht, wie es ihr gerade passt. Aber in der Gesamtsumme bin ich mehr glücklich als traurig und die Zeit, die unter Menschen verbringe ist auch fast vollständig positiv. Einzig und allein beim Bus bzw. Zug fahren, wenn ich allein sitze und eine Weile Zeit habe für mich, dann schweifen die Gedanken hab und unvermittelt tritt die Depression für kurze Zeit wieder in mein Leben. Ich bin gerade dabei zu lernen, damit umzugehen. Ich versuche mich am positiven festzuhalten und an die Worte meines Dozenten zu denken, der uns gesagt hat, dass man sich in jedem schwierigen Moment immer fragen soll, was das beste ist, dass man gerade tun kann mit den Mitteln, die man hat und dann genau das tun. So verhalte ich mich dann auch in diesen Situationen. Ich rufe mir einfach in Erinnerung, wie gut ich es habe. Und ich habe es eigentlich sehr gut gerade. Was meinen Körper angeht, herrscht nach wie vor Unzufriedenheit, aber ich schweige das ein wenig tot. Auch mir selbst gegenüber. Allerdings habe ich auch bemerkt, wie ich unterbewusst schon wieder Nahrung reduziere und auf Lebensmittelangaben achte. Der letzte Einkauf dauerte Stunden und ich habe auch kaum Geld für Nahrung ausgegeben. Ein wenig beängstigt mich das, weil ich nicht wieder abrutschen will andererseits fühle ich mich seltsam gut mit dem leeren Magen... Zwiespalt, hello again!


Tag 1

Was für ein Tag! Mir tut jeder nur erdenkliche Muskel weh, besonders die in den Backen vom dauernden freundlichen Lächeln. Ja, so ein Promotionjob hat es in sich. Aber 8 Euro die Stunde inklusive dickem Sonnenbrand, hauen das wieder raus. Es macht auch wirklich Spaß. Das Mädchen, das mir zugeteilt worden ist, ist super nett. Ich bin unheimlich viel gestanden & gelaufen heute. Dafür habe ich auch ordentlich gefuttert... Das war nicht der Plan. Meine Straba war zu spät und ich hab den Abstecher beim Bäcker nicht mehr geschafft. Auf dem Parkplatz von dem Möbelhaus, an dem ich arbeite, gibt es nur so eine Fettbude. Da habe ich dann aus Verzweiflung, weil mich Hitze und 24 stündiger Nahrungsmangel fast ohnmächtig werden lassen haben, eine Currywurst und später, was nicht hätte sein müssen, eine Bratwurst gegessen. Fuck.  Gerade knabbere ich an einer Aprikose, die sah einfach zu gut aus. Aber ganz ehrlich daraus mache ich mir jetzt nichts. Der Tag war so schön. So viele freudige Gesichter über die Gratistaschen, die wir verteilt haben und so viele nette Menschen, die uns teilweise auch etwas über sich erzählt haben, reißen das alles raus. Der Tag war gut, egal was ich gegessen habe. Oh, wenn ich so nur immer denken könnte!




Nähe

Eine Stunde Zeit bis ich mich mit einem Freund treffe, meine Füße tun weh. Draußen brennt die Hitze. Ich entscheide mich in den Bücherladen zu gehen, ein bisschen zu lesen und zu sitzen. Ich laufe durch die Regale als mir die Aufschrift "Ernährung" entgegen prankt. Das Regal kommt mir riesig vor. Unzählige Bücher über das verschiedene Diäten und Ernährungsformen. Ich greife zwei Bücher, eines kenne ich bereits aus dem Internet "Skinny Bitch" - besonders in meinem Gedächtnis geblieben durch die viele Kritik - und "die OMG-Diät", dass mir bis daher gar nichts sagte, aber scheinbar ähnlich bekannt sein soll. Ich setzte mich und lese, ich verinnerliche jede Information, selbst die, die mir lächerlich erscheinen. Ich merke, wie ich mich erneut an Zahlen, Werten und vermeidlich wissenschaftlich fundierten "Regelungen" klammere. Die Zeit vergeht schnell und ich überlege das Buch zu kaufen aber ich lege es weg. Das ist besser so.

Bin heute unter 1000 kcal geblieben. Ab morgen arbeite ich und die Zeit zu essen ist gering. Ein Problem weniger.






Struggle

Ich muss ernsthaft abnehmen. Das Gefühl im Moment ist unerträglich. Ich spüre wie alles an mir, mehr und mehr wird. Vor allem in der Bauch/Hüftgegend und auf die war ich früher so brutal stolz. Kein Bauch war flacher als meiner. Eine Freundin von mir meinte am Donnerstag so zu mir, dass sie mich früher immer um den Bauch beneidet hat. Früher, früher, früher ... ! Fuck. Es kann einfach nicht so weitergehen. Ich bin in der größten Fressphase meines Lebens. Hier bei meiner Familie fällt es mir besonder leicht an Essen zu kommen und ich stopfe einfach alles bis zum bitteren Ende in mich hinein. Mir ist dauerschlecht ud ich fresse trotzdem weiter. Mein Bauch bläht sich schon extrem. Und ich habe das verdammte Gefühle, ich könnte das Fett überall spüren. Am Kinn, den Armen, Bauch. Hüfte, Po, Beine. Alles fühlt sich plötzlich so viel an, so unüberwindbar viel. Ich bin total hippelig. Kann nicht ruhig sitzen. Schiebe eine Panikattacke nach der anderen. Der Drang mir Nahrung zu zuführen wird minütlich größer und so habe ich heute sicher weitaus mehr als zwei Tagesbedarfe gedeckt. So eine übertriebene Fressphase hatte ich ewig nicht. Nicht mal auf das Schreiben kann ich mich konzentrieren. Der Eintrag hier kommt mir konfus vor, aber wenn ich nicht schreiben würde, würde ich nur noch mehr essen und bei meiner Familie ist es unmöglich das loszuwerden, vor allem weil ich das wirklich lassen wollte. Ich bin keine Bulimikerin.
Fuck.


Mein Leben die Gefühlsachterbahn

Es ist ein Auf & Ab. Ein drunter & drüber. Gefühle hier, Gefühle da. Manchmal auch gefühlslos.
Ich habe keine Ahnung wie es weitergeht. Lasse mich treiben. Will alles und nichts. Zerbreche an jeder Herausforderung. Noch eine Klausur, dann vorbei.
Fühle mich schwach, möchte tagelang schlafen. Sehne mich nach Körperlichkeit,Wärme, Nähe.
Gleichzeitig erschreckt mich die Angst vor Zurückweisung. Wo soll ich hin?
Gefühlswelt am Ende.

Klausurenphase

Ein grausames Wort weil es für mich sofort die Angst vor Versagen - Fear of Imperfection symbolisiert. Ich gehe ein klein wenig zu Grunde. Hatte vor nur zu lernen, nicht auszugehen. War wochenlang nicht weg. Mittwoch - noch eine Woche bis zur Klausur. Ich bekomme einen Anruf, sage zu. Ziehe mich an und fahre in die Stadt. An diesem Morgen hatte ich die Wahrheit erfahren, die alles verändert hatte. Die Wahrheit die jetzt alles andere, jede Klausur unwichtig erscheinen lässt.
Um 4 Uhr finde ich mich im Bett eines Bekannten wieder. Heulend. Er versucht mich festzuhalten, zu beruhigend. Nichts funktioniert. Ich bin am Ende. Er will mir nur helfen aber ich lasse mir nicht helfen. Renne hinaus auf die Straße. Irre durch Gassen, drücke Gespräche weg von Menschen, die sich ernsthaft um mich Sorgen. Irgendwann sehe ich die bekannte Leuchtreklame vor mir und weiß bald bin ich zu Hause. Dort angekommen wecke ich in meinem Wahn meinen Mitbewohner, lege mich zu ihm. Weine. Er hält mich fest. Ich halte das Gefühl aber nicht aus. Laufe ins Bad, versuche zu kotzen. Muss lachen, weil es nicht funktioniert. Ziehe mich in mein Bett zurück und möchte verenden.



Kannst du auch nicht schlafen?

Schmerzen retten die Seele manchmal. Ich habe eine Dummheit begangen, nicht arg zum Glück, nur ein bisschen an der Oberfläche gekratzt, dem Monster etwas Luft gegeben. Der Arm tut weh. Schweiß hat den Weg in die Wunde gefunden. Es ist viel zur heiß zur Zeit. Die Nächte bleiben schlaflos. Meine Gefühle wissen nicht wohin mit sich, einzig und allein die Vorbereitung auf die anstehende Klausurphase gibt mir etwas Halt. Die Angst zu Versagen ist allgegenwärtig und wie immer mächtig. Sie zerfrisst mich. Das Essen hält sich in Grenzen, mein "Hunger" ist einfach nicht vorhanden. Das Essen, dass mir mein Mitbewohner bringt, landet ohne Umschweifen sofort im Mülleimer und schimmelt vor sich hin. Ich vernehme ein Knurren, aber ich spüre nichts. Ich spüre einfach nichts. Außer dem brennenden Schmerz an meinem Unterarm, wie froh ich bin, dass er da ist.


Zu Herzen nehmen

Ich wurde gefragt, ob ich diesen "Plan" hier näher erläutern kann. Vor einer Weile hätte ich das sicher auch ohne Umschweifen getan, aber im Moment bin ich der Ansicht, dass es nicht gut wäre. Ich möchte niemanden dazu animieren, in etwas zu rutschen, was er bald nicht mehr überblicken kann. Das hier ist kein Spiel. Kein Zug aus dem man einfach wieder aussteigen kann. Es ist eine Krankheit, eine lächerliche, dumme Krankheit, die soviel Macht auf einen ausüben kann, dass es beängstigend ist. Ich werde hier keine "Tipps" geben. Damit möchte ich mich auch von dieser ganzen Pro Ana Kultur distanzieren, die im Umlauf ist. Das ist kein Lifestyle. Ich möchte allen da draußen sagen, dass sie aufhören sollen bevor es zu spät ist! Ich wünsche mir, ich hätte das getan. Ich will nicht, dass sich dieser Selbsthass in euren Köpfen manifestiert. Hört auf! Bitte.

Pläne

Seit ein paar Tage ziehe ich einen strengen Ernährungsplan durch und er erzielt langsam erste Wirkung. Mein Bauch bläht weniger, geht langsam zurück. Auch die Zahl auf der Waage wird endlich wieder kleiner und ich fühle mich leichter. Bisher fällt mir der Plan nicht schwer. Das kommende Wochenende macht mir Sorgen, da ich nach Hause fahren und es komplexer wird den Plan durchzusetzen. Ich fühle mich deutlich wohler mit dieser kontrollierten Nahrungsaufnahme. Es gibt mir ein Stück weit Halt und das tut gut. Ich fühle mich sicherer.


I tried to be perfect

Vom Selbsthass zerfressen. Tief zerstört. Monster frisst Seele auf. Kaputt. Überall Fett.
Will nicht mehr. Kann nicht mehr.
Hunger.

Mädchen

Wind in den Haare. Die Welt zu Füßen. Viele, kleine Lichter erhellen deine Stadt. Müdigkeit ein Fremdwort. Wir haben seit Tagen nicht geschlafen. Ringe unter deinen Augen, sie machen dich sexy. Deine Stimme ist versoffen. Und wie du so an deiner Kippe ziehst, möchte ich sterben bei deinem Anblick. Das ist soviel, was mir an dir gefällt. Manchmal möchte ich du sein. Die Dinge nehmen wie sie kommen. Doch wenn du in den Zug steigst bin ich wieder ich. Der seltsam gebrochene Mensch, der ich schon immer war. Du machst mich gut. Du machst mich besser. Dein Körper macht mich verückt. Du bist die schönste Frau für mich. Ich wär so gern Du.


In manchen Augen spiegelt sich das Universum unendlich

Schlaf wird überbewertet. Es ist als fließen die Worte aus meinen Poren. Ich schreibe unablässlich.
Zittere. Aber Müdigkeit spüre ich nicht. Wie in einem Rausch fliegen meine Finger über die Tasten- Bilden Worte. Sätze. Übermitteln Gefühle von denen ich zur Zeit nur träumen kann.
Bonnie und Clyde Gefühle.
Drops of Jupiter and now that she is back in the atmosphere.
So in diese Richtung etwa. Weit weg von der richtigen Welt. Romantisch verklärte Gedanken, die der Erkenntnis folgen, dass das "you" in I will wait von Mumford and Sons jeden da draußen betreffen könnte. Da sind so viele Dinge, die ich nicht nur sehen sondern spüren will. Ich will sie erfahren, ihnen nah sein und alles aufsaugen wie ein Schwamm. Ich will großes tun. Schreiben. Etwas hinterlassen. Glück erfahren. Leben sammeln. Ich will das Salz auf deiner Haut schmecken.
In langen warmen Nächten das Gras unter mir aber genauso die Sterne über mir spüren. Ich will fühlen, dass ich nichts bin im Vergleich zu allem. Festgebissen im Leben und ich lasse nicht los. Nein, ich lasse nicht los. Ich will es. So und nicht anders. Jedes Gefühl auf diese Art spüren. Intensiv. Ich will himmelhoch jauchzen und ich will zu tode betrübt sein. Die Monotonie des belanglosen Seins überwinden. Leidenschaft fühlen. Intensität.
We are fucking from the heart.

Das ist es.
Und die Sternen lügen uns an.

Lange nicht gesehen

Verfangen in einer klebrigen, schwarzen Masse. Ich kann sie nicht von mir lösen. Sie umhüllt mich.
Bildet eine schwere, zweite Haut. Sie strahlt eine Kälte aus, die mich durchdringt und meine Muskeln verkrampfen lässt. Jede Bewegung fällt schwer. Mein Bett als mein neues zu Hause. Stundenlang liege ich, völlig frei von Gedanken, dafür platzend vor Gefühl stumm dort und sehe an die Decke. Meine Augen fahren unbändig die Risse im Putz nach. Ich kann nicht mehr. Alles erscheint zu viel. Die kleinste Aufgabe überfordert mich. Ich möchte vergessen. Alles vergessen. Um vielleicht einmal von vorne anzufangen. Ich will diesen Zustand hinter mir lassen. Ich will wieder werde, wie ich einmal war, vor längst vergessener Zeit, bevor diese Krankheit ihre Fühler nach mir ausgestreckt hat und mich in ihren Bann gerissen hat. Ich möchte unbeschwert sein, frei von allem. 
Ich möchte fliegen, wie ein Vogel.
Auf, weit und davon.


Ich werde mehr, mehr, mehr. Unaufhörlich mehr. Der Ekel wird größer. Heute mal wieder übergeben. Musste sein. Fast verrückt geworden. Dann im Bett geweint. Einsam gewesen.
Jetzt alles monoton.
Gefahr im Vollzug.

Kilometer überwinden

Ich bin noch nicht ganz zurück in der Wirklichkeit. Ein bisschen vom Schuss abgekommen. Aber es fühlt sich noch gut an, etwas unsicher aber gut. Denken für eine Weile ausgeschaltet. Die letzte Woche war hart. Selbstzweifel plagen mich, schütteln meinen Körper. Oft hatte ich wieder diesen unbändigen Wunsch mich zu schneiden. Tauber, monotoner Druck. Brainfuck vom feinsten. Ich weiß nicht mehr ob es mir in der Verzichtphase vor einem Jahr wirklich besser ging oder ob das alles nur mittlerweile soweit entfernt ist, dass es wie ein schöner Traum wirkt. Klares Denken erscheint mir im Moment falsch, fast grausam. Ich flüchte etwas. Entziehe mich. Ohne es wahrzunehmen habe ich auch mit dem Fressen aufgehört. Ich kann diese Phase nicht einordnen. Sie hat etwas so zerstörerisches obwohl sie sich fast nur aus positivem zusammensetzt. Ich versteh es nicht.

Noch eine Woche...


Erkenntnis gewonnen - Leben begonnen

Ich habe eine Erkenntnis über mich gewonnen, die alle Begebenheiten des letzten Jahres in ein neues Licht rückt und mich ehrlich gesagt, befreit und irgendwie entlastet. Sie ist unkonventionell und gehört nicht hierher aber sie erklärt meine Hochstimmung am heutigen Tage. Ich bin nicht glücklich, aber befreit. Seltsam befreit. Das ist nicht meine Schuld. Ich bin so geboren. Nie hätte ich eine Chane gehabt, dass es anders kommt. Alles ist vorherbestimmt und ich habe kein Einfluss auf mein Schicksal egal wie sehr ich mich anstrenge und das ist es, was mich befreit und befähigt mein Leben genauso zu leben, die Dinge zu nehmen wie sie kommen. Und es ist verdammt gut, das Gefühl.


Secret Eaters

Sinnfrei habe ich durch das Fernsehprogramm geschalten als ich plötzlich an einem Programm hängen blieb. Meine Fazination für das widerliche, abstrakte hielt mich fest. In der Sendung wird eine stark übergewichtige Familie auf die Fehler in ihrer Ernährungsweise aufmerksam gemachtt in dem Kameras in ihrer Wohnung installiert werden und sie auch auf der Straße durch Privatermittler überwacht werden. Dann zeigt man ihnen die Aufnahmen ihrer Nahrungsaufnahme innerhalb der letzten 72 Stunden und rechnet ihnen dabei vor, wie viele Kalorien sie zu sich genommen haben. Im Anschluss folgen 10 Wochen gesunde Ernährung und Sport und die Standardveränderung, die das mit sich bringt. Es war so grauenhaft zu sehen, was manche Menschen alles essen können und vor allem wie viel. Es war die reinste Völlerei. Sie haben nur geschlungen. Kein Genuss. Sture Bedürfnisbefriedigung eindeutig verschobener Bedürfnisse. Ich habe mich abgrundtief geekelt und sofort selbst wieder Kalorien gezählt und meine Hüften angefasst. Das Gefühl endlich etwas ändern zu müssen an mir selbst wird größer. Den Versuch mich so zu akzeptieren wie ich bin erneut über Bord geworfen. Ich sehe mich erneut an meinen utopischen Vorsätzen scheitern. Das wird ein Spaß.

Das will ich.

Leben spüren

Manchmal habe ich diese überwältigende "Alles wird gut, egal was passiert" - Gefühl. Das ist dann, als würde ich platzen vor einer Art Urvertrauen in das Leben und vor Glück, ja vor wahrhaftigem, flüchtigem Glück. Aber in diesem Moment ist das völlig gleich. Es ist egal. Weil einfach alles gut gehen wird. Das ist Leben spüren pur auf eine so unverblümte Weise. Alles ist so real und echt und du kannst es fühlen. Du glaubst dein Herz platzt und du willst in die Luft springen, den Wind in den Haaren spüren, schmecken, riechen, fühlen. Alles auf einmal. Tausend Eindrücke prasseln auf Dich ein an denen du sonst ohne Acht vorbeigelaufen wärst. Es ist so ein wunderbares Gefühl. Du denkst nichtmal darüber nach, es ist einfach da und es ist gut wie es ist. Es ist erfüllend. Du wirst überflutet mit Eindrücken. Alles ist viel intensiver, bunter, wahrhaftiger. Besser als jede Droge, die dir in den Sinn kommt. Du lebst.