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Normalgewicht.
Ein grausames Wort. Wirklich. Denn ich fühle mich nicht normal. Ich bin mir nicht mal sicher, wie es sich anfühlen soll normal zu sein.

Wunschgewicht.
Diesen Wunsch kann mir niemand erfüllen außer mir selbst, doch wünsche ich mir das wirklich? Bin ich das, oder die Krankheit, die die Zahl auf der Waage sehen möchte?

Traumgewicht.
Ein gutes Wort. Die Zahl meines Traumgewichtes verändert sich mit meinem eigenen Gewicht und zwar proportional nach unten. Ha. Wie lustig. Ich werde es nie erreichen. Niemals. Keine feste Zahl sondern immer ein Minus entfernt vom Erreichbaren.


Ich esse. Ich esse. Ich esse. 
Ich hungere. Ich hungere. Ich hungere. 
Ich fresse. Ich fresse. Ich fresse.
Ich kotze. Ich kotze. Ich kotze. 

Gewicht auf. Gewicht ab. Repeat. Mein Leben ist ungesund. Ich nehme das wahr, ich weiß es. Mir ist das alles bewusst. Aber ich bin so machtlos gegen meine Gedanken. Jeder Tag ist ein Kampf. Jeden Morgen kämpfe ich mit mir selbst. Vielleicht endet dieser Kampf nie. Aber die Hoffnung geb ich nicht auf, nicht heute.

1 Kommentar:

  1. Liebe M,

    ich wünsche dir, dass du erkennst, dass du niemals machtlos gegen deine Gedanken bist.
    Du bist diejenige, die eine Wahl für sich selbst treffen kann. Du kannst das.

    Alles Liebe,
    Feli

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